Deutsche Bibliothek: Der Kinofilm „Almanya – Willkommen in Deutschland“

Kürzlich haben wir uns im Kino den Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ angeschaut. In diesem Film wird am Beispiel einer türkischen Familie gezeigt, wie in den 50er und 60er-Jahren Türken als Gastarbeiter nach Deutschland geholt wurden. Der Film wurde nur in einem kleinen Programmkino gezeigt, nicht in einem der großen Kinos. Es ist wahrscheinlich kein Film für die Masse. Der Film wird wohl vor allem die ansprechen, die bereit sind, sich offen mit der jeweils anderen Kultur auseinanderzusetzen. Das geschieht in diesem Film auf eine ausgesprochen humorvolle und wirklich witzige Art, wobei er auch seine ernsten Seiten hat.

Der Film selber wurde auf der Berlinale, dem bekannten Berliner Filmfestival, außer Konkurrenz gezeigt. Buch und Regie stammen von zwei türkischen Schwestern, die darin nicht zuletzt auch ein wenig Familiengeschichte verarbeiteten. Der Film wurde auch im Kinderkanal vorgestellt. Dadurch wurde ich auf den Film aufmerksam. Ich fand die gezeigten Szenen sehr witzig. Das Zusammenleben der Kulturen ist für mich auch immer ein interessantes Thema, zumal auch in der Klasse meiner Tochter etliche ausländische Kinder sind. Deshalb wollte ich den Film gern sehen.

Der Film beginnt damit, dass sich der kleine Cenk fragt, ob er nun Türke oder Deutscher ist, denn davon hängt ab, zu welcher Fußballmannschaft seiner Klasse er gehört. Seine Kusine Canan erzählt ihm dann episodenhaft und in Rückblenden, wie es kam, dass die Familie nach Deutschland übersiedelte.

Nach vielen Jahren in Deutschland haben die Großeltern sogar den deutschen Pass beantragt. Der Alptraum des Großvaters ist super: In diesem muss er versprechen, dass er als Deutscher nun zweimal pro Woche Schweinebraten isst und alle zwei Jahre in Mallorca Urlaub machen wird. Wunderbar, wie da Klischees über uns Deutsche verarbeitet wurden.

In der Gegenwart überrascht der Großvater die Familie damit, dass er ein Haus in der Türkei gekauft hat. Die Familie ist erleichtert, dass es nur ein Haus für die Ferien sein soll. Wirklich zurück in die Türkei will nämlich inzwischen keiner mehr. Mit etwas Widerstand folgt schließlich die gesamte Familie dem Aufruf des Großvaters zu einem gemeinsamen Urlaub in der Türkei – und einige finden dabei etwas über ihre Identität heraus.

Cenks Vater ist der jüngste Sohn des Großvaters und er ist nicht nur mit einer Deutschen verheiratet, sondern er spricht auch besser deutsch als türkisch und steht der türkischen Kultur weniger offen gegenüber als seine deutsche Frau.

Mehr will ich hier nicht verraten. Ich finde den Film sehenswert und man sollte ihn sich selber anschauen. Und ich will hier Niemandem den Spaß verderben.

Aufschlussreich finde ich das Herausstellen der Vorurteile der Türken gegenüber den Deutschen, z. B. dass die Deutschen nur Kartoffeln essen und nicht sauber wären. Letzteres rührt daher, dass es in Deutschland keine Badehäuser – also Hamams – gibt. Auch das Entsetzen des einen Sohnes vor dem ans Kreuz genagelten Jesus, an den wir ja gewöhnt sind, wird humorvoll in Bilder umgesetzt. Andererseits werden dann Bräuche wie Geschenke und Christbaum von den Kindern an Weihnachten energisch eingefordert. Die Kinder unterweisen ihre Eltern erstmal, dass die Geschenke auch einzupacken sind.

Interessant fand ich, wie versucht wurde uns klarzumachen, wie Deutsch sich für die Türken angehört haben muss. Es wurde eigens eine Sprache entwickelt, die wie Deutsch klingt, aber für uns keinen Sinn ergibt. Viele Teile des Films sind in türkischer Sprache mit deutschen Untertiteln, aber manchmal wird umgeblendet und dann soll das Deutsch, dass man hört Türkisch sein. Für diese Szenen benötigte man diese extra entwickelte Sprache.

Ich war noch nie in einem Film, den sich so viele Türken angesehen haben. Erst da wurde mir bewusst, wie selten man doch Türken in unseren Kinos sieht, zumindest solche, die man sofort der türkischen Nationalität zuordnen kann. Es waren auffallend viele türkische Frauen mit dem typischen Kopftuch im Kino, ebenso wie viele türkische Kinder. Warum gehen Türken sonst nicht so oft ins Kino? Interessieren sie die Themen der Filme nicht? Ich weiß es leider nicht. Interessiert hätte mich am Ende, wie Türken diesen Film empfinden, inwieweit sie sich darin wieder erkennen oder sagen, nein, so ist das nicht.

Der Film ist eine Komödie. Trotzdem regt er zum Denken an. Natürlich sind nicht alle Türken so, genauso wie auch nicht alle Deutschen gleich sind. Aber ich denke, man kann einiges mitnehmen. Wie schon gesagt, wurden viele Klischees verarbeitet, aber auf eine ausgesprochen humorvolle Weise. Zumindest aber wird man gut unterhalten – wenn man sich auf den Film einlässt.

 

 

Text und Audio dieses Beitrages findet man auch in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ, Folge #040, Almanya – Willkommen in Deutschland
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/116049

Eine Liste, was man nicht tun sollte, wenn man eine Sprache erfolgreich lernen will

Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines englischsprachigen Artikels von John Fotheringham.
A NOT To Do List for Successful Language Learners: http://l2mastery.com/featured-articles/not-to-do-list

Text und Audio findet man in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ (einschließlich einer Übersetzung ins Englische):
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/101341

John ist nicht nur ein Mitglied der Sprachenlernseite LingQ; er betreibt darüber hinaus auch einen überaus erfolgreichen Blog zum Thema Sprachenlernen. Einige Stellen des Originalartikels beziehen sich auf Tipps von seiner Webseite, die dort auf Englisch nachgelesen werden können. Der englischsprachige Artikel ist übrigens ebenfalls in der Bibliothek von LingQ verfügbar. Genug der Worte vorneweg. Hier kommt jetzt die Übersetzung von Johns Artikel:

Eine Liste, was man nicht tun sollte, wenn man eine Sprache erfolgreich lernen will

Hier folgt eine Top-10-Liste der Dinge, die man NICHT tun sollte, wenn man eine Fremdsprache lernt. Während es gewisse Unterschiede von Person zu Person gibt was funktioniert, sollten die folgenden Punkte von allen Sprachenlernenden vermieden werden:

1. Verwende NICHT mehr als 5% der Zeit auf Grammatik, Übersetzungen, Vokabellisten und andere offenkundige Informationen über die Sprache. Sprachen werden „erworben“, nicht gelernt. Und Spracherwerb gemäß seiner ursprünglichen Definition geschieht vollkommen unbewusst im Laufe der Zeit, sofern angemessener Input vorhanden ist. Was uns zu Nummer 2 führt.

2. Verwende KEINE Zeit auf Materialien, die zu schwer sind oder dich nicht interessieren. Motivation ist einer der wichtigsten Schlüssel für den Erfolg beim Fremdsprachen lernen und die beste Antriebsfeder für Motivation ist Interesse. Heutzutage ist eine Fülle von Lerninhalten frei zugänglich; du musst dich einfach nur danach umschauen (schaue auf languagemastery.com nach). – Anmerkung des Übersetzers: Solche Materialien findest du in Hülle und Fülle natürlich auch auf www.LingQ.com. – Ende der Anmerkung

3. Studiere NICHT in langen, unregelmäßigen Sitzungen. Gleich nach der Motivation ist Beständigkeit der wichtigste Faktor beim Sprachen lernen. Wenn du wenig Zeit hast (und wer hat das nicht?), ist es weitaus besser jeden Tag ein wenig zu lernen, als ab und zu im Monat eine Marathon-Studiensitzung einzulegen. Wenn du zum Beispiel nur 2 Stunden pro Woche für Sprachen lernen zur Verfügung hast, ist es weitaus besser 20 Minuten pro Tag an 6 Tagen pro Woche zu lernen anstelle der kompletten 2 Stunden an einem Tag.

4. Mache Dir KEINE Sorgen, zu früh zu sprechen. Obwohl fließend Sprechen können sicherlich das Ziel der meisten Sprachenlernenden ist, braucht das Gehirn einige Zeit zur Anpassung mittels ausreichendem Input, um in der Lage zu sein, sinnvollen Output zu produzieren. Babys hören für bis zu 2 Jahre aktiv der Sprache um sie herum zu, bevor sie ein einziges sinnvolles Wort äußern. Erwachsene können deutlich früher in die Output-Phase kommen, wenn sie den Anleitungen auf languagemastery.com folgen, aber sie sollten sich nicht selber zwingen (oder sich zwingen lassen) zu sprechen, bevor sie dazu bereit sind. Das ist vielleicht das einzig große Problem der traditionellen Sprachlern-Anleitungen: Von Schülern wird – lange bevor sie dafür bereit sind – erwartet zu sprechen, was eine große Angst auslöst und das Interesse und die Motivation der Schüler verringert.

5. Lerne KEINE aus dem Zusammenhang gerissenen Vokabeln. Um dem Gehirn die Möglichkeit zu geben, neue Wörter zu behalten oder zu verwenden, müssen sie gehört oder gelesen werden (vorzugsweise das erstere) und zwar viele, viele Male in sinnvollen Kontexten. „Begrenztes Lesen“ ist ein guter Weg um die Wiederholung der Schlüsselworte auf sinnvollem Weg zu erhöhen. – Hier eine Anmerkung des Übersetzers: Unter „begrenztem Lesen“ versteht man, dass man eine Vielzahl von Artikeln zum selben Thema liest. – Ende der Anmerkung.

6. Versuche NICHT, dir neue Wörter, das Alphabet, Schriftzeichen oder die Rechtschreibung durch Auswendiglernen zu merken. Wir haben 5 Sinne zur Verfügung: benutze sie! Integriere so oft wie möglich Geschmack, Berührung, Geruch, Gehör und Bewegung. Verwende die Vorstellungskraft um Beziehungen, Geschichten, Objekte usw. zu visualisieren. Je verrückter die Geschichte ist, desto einfacher wird sie sich im Langzeitgedächtnis einprägen.

7. Verlasse dich NICHT übermäßig auf das geschriebene Wort. Wann immer möglich versuche zuerst den Beitrag zu hören, bevor du ihn liest. Das trainiert dich darin, dich in erster Linie auf deine Ohren zu verlassen, und folgt damit eher dem natürlichen Spracherwerb (Erinnere dich: du lerntest zuerst deine Muttersprache zu sprechen und zwar lange bevor du lerntest, sie zu lesen!)

8. Schaue KEINE Wörter nach, bevor du nicht zumindest einen vollständigen Durchgang durch das Lese- oder Hörmaterial gemacht hast (oder jeden Abschnitt bei längeren Beiträgen). Nur wenn du einmal oder sogar zweimal durch bist, gehe zurück und schlage Wörter nach, die du nicht kennst. Wenn du den Wortfluss nicht unterbrichst, ist es leichter ein Gefühl für den Gesamteindruck zu bekommen. Und das bewahrt uns Wort-Besessene davor uns in zusammenhanglosem Vokabular und neuen Sprachverbindungen zu verlieren.

9. Lasse den „affektiven Filter“ KEINEN Dämpfer für dein Sprachenlernen spielen. Der affektive Filter ist ein fantasievolles Wort für ein einfaches und intuitives Konzept: deine Emotionen und dein psychologischer Zustand beeinflussen signifikant deine Leistung in einer Fremdsprache (oder jeder anderen Handlung, die auf unseren Fähigkeiten basiert, wenn wir schon bei diesem Thema sind). Wenn du nervös, verärgert, hungrig, müde oder beschäftigt bist mit dem Kampf, den du letzte Nacht mit deinem Lebensgefährten hattest, wird deine Fähigkeit, eine Fremdsprache gut zu sprechen, schneller abnehmen als der gegenwärtige Aktienmarkt. Andererseits bin ich sicher, dass du bemerkt hast, dass ein paar Schoppen deine Fähigkeiten in einer Fremdsprache zu kommunizieren signifikant erhöhen können. Warum? Weil Alkohol (ebenso wie Meditation, Übung und Erfahrung) bei leichten Hemmungen hilft und soziale Fähigkeiten wie mündliche Kommunikation steigert. Wenn dich dein Lehrer nervös oder dumm fühlen lässt, dann feuere ihn. Wenn dein Sprachenlernpartner die Logik in deinen falschen, aber nichtsdestotrotz intelligenten Fehlern nicht erkennt, dann ersetze ihn. Du wirst nie einen wirklichen Fortschritt machen, wenn du dich vor dem Sprechen fürchtest und nicht die Freiheit hast alle die wundervollen logischen – wenn auch fehlerhaften – Äußerungen zu machen, die den kindlichen und den erwachsenen Spracherwerb kennzeichnen.

10. Vergesse NICHT Spaß dabei zu haben! Sprachen lernen benötigt Zeit, aber es muss nicht schwierig sein. Wenn du den Tipps, die oben gelistet sind, folgst und denen auf languagemastery.com und dem Sprachen lernen mit einem Lächeln anstelle einer Grimasse begegnest, wirst du auch Erfolg haben!

Copyright 2010 von John Fotheringham. Weitere Tipps, Hilfsmittel und Techniken um jede Sprache zu beherrschen findet man auf languagemastery.com.

Herzlichen Dank an John Fotheringham für die freundliche Genehmigung diesen Artikel auf meinem Blog und bei www.LingQ.com verwenden  zu dürfen.

Text und Audio findet man in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ (einschließlich einer Übersetzung ins Englische):
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/101341

The English version is available on LingQ too:
http://www.lingq.com/learn/en/store/41901/

Ein Treffen mit Steve

Letztes Wochenende habe ich Steve getroffen. Steve ist der Gründer von LingQ und war zum dritten Mal in Deutschland, seit ich Mitglied bei LingQ bin. Die anderen beiden Male hatte ich leider keine Zeit, weil ich arbeiten musste, aber diesmal war Steve über das Wochenende in Deutschland und das war für mich die Gelegenheit ihn zu treffen.

Steve war in Eichstätt, einer kleinen Stadt in Bayern. Die dortige Universität veranstaltete einen Kongress zum Thema Sprachenlernen, an dem Steve teilnahm. Es ging vor allem um bilingualen Unterricht, wie Steve erklärte. Bilingualer Unterricht bedeutet, dass der Unterricht in bestimmten Fächern in einer Fremdsprache erteilt wird. Solch eine Schule gibt es auch bei uns, zum Beispiel wird dort Sport und Erdkunde auf Englisch unterrichtet.

Eichstätt liegt knapp 400 Kilometer von meinem Wohnort entfernt und bei guten Verkehrsverhältnissen kann man die Strecke in weniger als dreieinhalb Stunden fahren. Jürgen war einverstanden mich zu begleiten, worüber ich mich freute, denn so musste ich die Strecke nicht alleine fahren. Am Freitag musste Jürgen noch arbeiten, aber gleich nach Feierabend fuhren wir los. Leider gab es sehr viele Baustellen und einige Staus und wir benötigten mehr als fünf Stunden für die Fahrt. In Eichstätt hatte ich kein freies Hotel mehr gefunden, aber ich hatte noch eine Ferienwohnung finden können, in der wir übernachteten.

Wir hatten uns für Samstagmorgen in Steves Hotel zum Frühstück verabredet. Zufällig war unsere Ferienwohnung nur gut hundert Meter von Steves Hotel entfernt, so dass wir zu Fuß dorthin gehen konnten. Ich war ein wenig aufgeregt, denn es war mein erstes persönliches Treffen mit Steve. Bisher hatte ich nur einige Male per Skype mit ihm gesprochen. Wir kamen kurz vor halb acht in Steves Hotel an und fragten die Bedienung, ob es möglich sei, am Frühstück teilzunehmen. Erwartungsgemäß war das kein Problem und sie zeigte uns einen passenden Tisch. Während wir auf Steve warteten tranken wir schon einmal einen Kaffee. Mit ein paar Minuten Verspätung erschien dann Steve und begrüßte uns sehr herzlich. Es gab sofort eine angenehme Atmosphäre und meine Nervosität legte sich. Steve erzählte, dass er fast verschlafen hätte. Der Jetlag machte ihm noch zu schaffen.

Steve ist sehr offen und zugänglich und das macht es leicht, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Wir frühstückten und redeten etwa eineinhalb Stunden miteinander. Dabei sprachen wir über alle möglichen Themen, natürlich auch über LingQ, aber auch über die Konferenz, über Autos, Reisen und vieles mehr. Wir sprachen die meiste Zeit Deutsch, denn ich weiß, dass Steve gerne seine Fremdsprachen praktiziert. Außerdem ist Jürgens Englisch noch nicht so gut und so konnten wir ihn mehr einbeziehen. Jürgen kannte Steve ja noch nicht und wusste nicht so genau, was auf ihn zukommt, aber er war angenehm überrascht und fand Steve sehr nett. Die Zeit verging wie im Fluge. Wir verabredeten uns beim Abschied für das Abendessen. Ich wollte die Gelegenheit nutzen, noch ein wenig Zeit mit Steve zu verbringen.

Steve musste dann zu seiner Konferenz und Jürgen und ich wollten die Gegend ein wenig erkunden. Zunächst machten wir eine Wanderung auf einen der umliegenden Berge. Eichstätt liegt übrigens im Altmühltal. Das Altmühltal ist bekannt für die Fossilien, die dort gefunden wurden. Die Landschaft ist recht reizvoll, wenn auch nicht sehr aufregend, aber man kann dort gut wandern. An diesem Samstag regnete es aber stetig, wenn auch nur leicht und so brachen wir nach knapp drei Stunden unsere Wanderung ab. Wir besuchten dann noch den Markt, der an diesem Wochenende abgehalten wurde, bevor wir uns in der Wohnung noch ein wenig mit Lesen die Zeit vertrieben.

Abends gingen wir wieder zu Steves Hotel und von da aus in die nahe Altstadt. Dort gibt es zahlreiche Restaurants und Steve hatte ein bestimmtes Restaurant im Sinn, in dem er schon am Vortag gegessen hatte. Wir waren uns einig, dass wir die lokale Küche probieren wollten und nicht italienisch, griechisch oder chinesisch essen wollten. Wir hatten Glück und es gab noch einen freien Tisch.

Während des Essens haben wir uns wieder über alles Mögliche unterhalten. Natürlich war auch LingQ ein Thema. Beim Update auf das neue Release hatte es wohl wieder einige Probleme gegeben, die ich jedoch nicht mehr mitbekommen hatte, da ich zu diesem Treffen aufgebrochen war. Steve erzählte mir, dass vor allem die Begrenzung auf 100 LingQs vor etwa einem Jahr zu einem Anstieg der zahlenden Mitglieder geführt hat und dass weiterhin die Gewinnung neuer Mitglieder höchste Priorität hat. Er berichtete auch über die Mitarbeiter, Ideen und Probleme. Es war wirklich ein schöner und interessanter Abend.

Es war eine weite und anstrengende Fahrt für Jürgen und mich, aber es hat sich gelohnt. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut, Steve kennenzulernen. Die Zeit, die wir mit ihm verbringen konnten, war wirklich schön und kein „Pflichtprogramm“. Ich bin froh, dass ich mich entschlossen hatte, nach Eichstätt zu fahren. Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich leider gar keine Fotos von unserem Treffen gemacht habe. Wenn Steve wieder einmal nach Deutschland kommt und ich es möglich machen kann, werde ich mich mit großer Freude wieder mit ihm treffen und dann hoffentlich auch daran denken, ein paar Fotos zu machen.

Text und Audio dieses Beitrages findet man auch in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ, Folge #38, Ein Treffen mit Steve
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/92042

Video: Einige Gedanken zur Aussprache

Ich habe ein weiteres YouTube-Video auf Deutsch aufgenommen: „Einige Gedanken zur Aussprache“. Ich spreche darüber, welche Bedeutung die Aussprache beim Erlernen einer Fremdsprache für mich hat. Der Inhalt entspricht dem englischen Video „Some thoughts about pronunciation„. Ich hoffe, es gefällt Euch!

I recorded another video for YouTube in German: „Some thoughts about pronunciation„. It’s the same like the English video about this subject. I share my thoughts about pronunciation. I hope you like it.

Text und Audio findet man in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ.
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/89580

Unser erstes Mal!

Wir haben es getan! Wir haben es zum ersten Mal getan! Wir schauten uns zum ersten Mal eine Episode von „Dr. Who“ auf Englisch an.

Vor einiger Zeit hatte Helen mir vorgeschlagen, die bekannte britische „Dr. Who“-Serie anzuschauen. Ich hatte das deutsche Fernsehprogramm geprüft, aber die Serie wurde nicht ausgestrahlt. Dann schaute ich bei Amazon nach und kaufte die komplette erste Staffel von „Dr. Who“. Wir lieben Science Fiction und wir mögen lustige Geschichten. Und nun lieben wir auch den Doktor, denn Dr. Who ist Science Fiction und dabei auch lustig!

Die ersten zwei Staffeln wurden synchronisiert. In Deutschland werden fast alle fremdsprachigen Sendungen synchronisiert. „Dr. Who“ wurde vor einiger Zeit ausgestrahlt, aber ich hatte ihn verpasst, weil er zu einer blöden Zeit kam. Es gab kaum Werbung und – welch ein Wunder – er war nicht erfolgreich. Der Fernsehsender stoppte die Serie und Staffel drei und die folgenden Staffeln wurden weder ausgestrahlt noch synchronisiert.

Kürzlich schauten wir die letzte Episode von Staffel zwei. Es gab keine weiteren synchronisierten Staffeln mehr. Wir fragten uns, was wir nun machen sollten. Ich erzählte Jürgen, dass es nur eine englische Version mit englischen Untertiteln gibt. Wir diskutierten das und entschieden uns, es auszuprobieren.

Gestern war der Tag! Es war das erste Mal, dass wir vor dem Fernseher saßen und gemeinsam eine Sendung in einer fremden Sprache ohne deutsche Untertitel anschauten. Und es war toll. Ich gebe zu, dass ich ohne die Untertitel Probleme hätte, weil sehr schnell gesprochen wird. Manchmal hatte ich sogar Probleme, die Untertitel zu lesen, weil es mir zu schnell ging. Aber ich konnte der Geschichte folgen und, noch besser, ich konnte sie genießen. Es gibt keine langen Dialoge, dafür aber viel Action. Ich denke, Dr. Who ist sehr unterhaltsam.

Ich wollte schon lange englische Sendungen im Original sehen, aber Jürgen hatte das abgelehnt, weil sein Englisch nicht auf meinem Niveau ist. Aber er mag Dr. Who so sehr, dass er sich entschloss, ihn auf Englisch zu schauen. Es war eine wirklich tolle Erfahrung.

 

Dies ist die Übersetzung des englischen Artikels „Our first time!“, den ich als Schreibarbeit bei LingQ eingereicht hatte. Die Korrektur stammt von Helen, einer meiner Betreuerinnen bei LingQ, die auch bekannt ist als die himmelblaue Teekanne (Skyblueteapot).

Hier der Link zum englischen Artikel:
http://lingqvera.posterous.com/our-first-time

Text und Audio gibt es in „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek,
Folge #36, Unser erstes Mal
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/88548

Praxistest Englisch

Veras Corner ist ja mein Sammelpunkt für alles Mögliche, das mit Sprachenlernen zu tun hat. Da ich jetzt in den USA war, denke ich, Euch könnten meine persönlichen Erfahrungen interessieren.

Ich habe ja Englisch vor mehr als 30 Jahren in der Schule gelernt und dann praktisch nie anwenden können. Ich habe ein wenig Englisch für technische Handbücher über Computer und Programmierung benötigt, aber das war über viele Jahre hinweg mein Hauptberührungspunkt mit der englischen Sprache.

Etwa 1990 habe ich dann eine zweiwöchige Reise nach Florida unternommen und vor etwa vier oder fünf Jahren war ich für ein langes Wochenende in England. Bei beiden Gelegenheiten habe ich aber kaum Englisch gesprochen.

Die Reise in die USA hatte ich seit mehreren Jahren geplant und deshalb habe ich auch vor zweieinhalb Jahren angefangen, wieder Englisch zu lernen. Ich habe praktisch ganz von vorn angefangen. Vor etwa zwei Jahren bin ich auf LingQ gestoßen und lerne seitdem mit der Webseite und den Tutoren von LingQ.

Ich war nun sehr gespannt, ob sich meine Anstrengungen gelohnt haben und ich kann es Euch verraten: es hat sich gelohnt!

Es gab mehrere Situationen in denen ich richtig froh war, inzwischen nahezu fließend Englisch zu sprechen, zumindest wenn es um alltägliche Themen geht. Dabei waren die Fragen des Beamten der Einwanderungsbehörde noch unkritisch. Sehr gefragt waren meine Englischkenntnisse als wir Probleme beim Ausleihen des Mietwagens hatten und als wir einen Arzt aufsuchen mussten. Beim Arzt musste ich einen mehrseitigen Bogen mit allen möglichen Fragen ausfüllen. Bis auf drei oder vier Worte kam ich damit sehr gut klar.

Hilfreich war auch, dass ich mehrmals von unterwegs schon die Hotels anrufen konnte, um ihnen mitzuteilen, dass wir spät ankommen würden. Durch die Gespräche mit den Betreuern bin ich gewohnt, auch am Telefon Englisch zu sprechen und vor allem auch zu verstehen. Mein Hörverstehen war sehr schlecht als ich zu LingQ kam, hat sich aber durch regelmäßiges Hören von Podcasts und eine Unmenge an Gesprächen mit Betreuern stark verbessert.

Ich spreche normalerweise dreimal pro Woche für jeweils 30 Minuten mit einem Betreuer. Anfangs reichten mir 15 Minuten pro Woche. Da hatte ich Mühe, genug Worte für 15 Minuten zu finden und war immer erleichtert, wenn die Zeit um war. Heute erscheinen mir selbst 30 Minuten ziemlich kurz. Es macht mir sehr viel Spaß mein Englisch immer wieder auszuprobieren.

Besonderen Spaß gemacht haben mir Gespräche mit Leuten, die wir getroffen haben. Ich habe gemerkt, dass ich die meisten Amerikaner sehr gut verstehen kann. Probleme hatte ich manchmal mit Amerikanern asiatischer oder südamerikanischer Herkunft, da diese oft eine schlechtere Aussprache hatten als ich.

Außerdem konnte ich mein Englisch an den zahlreichen Broschüren erproben, die wir in den Nationalparks erhalten haben.

Alles in Allem hat sich nicht nur die Reise gelohnt, auch meine Englischkenntnisse haben sich bewährt. Ich bin auch überzeugt, dass so eine Reise viel mehr Spaß macht, wenn man die Landessprache ein wenig spricht.

Einen ausführlichen Bericht zu meiner USA-Reise werde ich übrigens in den nächsten Wochen veröffentlichen. Es können auch Monate werden, befürchte ich, bis ich alle Texte geschrieben habe, für die allerdings schon ein Rohentwurf besteht. Dann müssen die Texte noch aufgenommen werden und parallel dazu möchte ich in meinem neuen Blog „Veras Reisen und mehr“ ein paar Bilder und Videos online stellen. Ich hoffe, dass Euch das gefallen wird, denn es macht mehr Arbeit als ich dachte, es macht aber natürlich die Berichte viel anschaulicher. Trotz der vielen Arbeit macht es mir auch Spaß und es lässt mich meinen Urlaub immer wieder neu erleben. Nicht zuletzt wird dieser tolle und erlebnisreiche Urlaub auch dadurch eine bleibende Erinnerung für mich sein.

 

Text und Audio dieses Beitrages findet man auch in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ, Folge #35, Praxistest Englisch:
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/86090

 

Mein neuer Blog „Veras Reisen und mehr„:
http://verasreisen.posterous.com/

Wie man Zeit gewinnt

Helen hat wieder einen interessanten Artikel in ihrem Blog. Es geht darum, wie man etwas Zeit zum nachdenken gewinnen kann, wenn der Betreuer eine Frage stellt, über die man erst einmal nachdenken muss. Wie immer ist der Beitrag sehr interessant und unterhaltsam geschrieben und darum will ich das Wesentliche daraus hier kurz wiedergeben. Einige Dinge habe ich angepasst, damit sie zur deutschen Sprache passen.

Helen schreibt, dass jeder in seiner Muttersprache etwa fünf Wörter benutzt, bevor er genau weiß, wie er eigentlich antworten will. Sie glaubt, dass Akademiker und Leute, die eine Fremdsprache lernen dazu neigen zu warten bis sie ihre Antwort beisammen haben, bevor sie anfangen zu sprechen. Wenn der Sprecher schüchtern oder ängstlich ist, wird eine weitere extra Sekunde vergehen, um noch mal alles zu überprüfen, bevor er antwortet. Schüchterne, kluge und gebildete Leute, die eine Fremdsprache sprechen benötigen also etliche Sekunden Bedenkzeit bevor sie eine einfache Frage wie „Sind Katzen bei den Leuten in Deinem Land beliebt?“ zu beantworten.

Eine Pause vor dem Antworten könnte den Gesprächspartner denken lassen, dass du dumm, nicht an der Sprache interessiert, betrunken, eingeschlafen oder in irgendeiner Art hypnotischer Trance versunken bist. Helen meint, es wäre vielleicht eine gute Idee, irgendwelche Geräusche von sich zu geben, während man nachdenkt.

Helen liefert auch gleich ein paar Beispiele, die ich in leicht veränderter Form gerne aufgreife:
1) Gib vor, die Frage nicht richtig gehört zu haben: „Sagtest du Katzen oder Ratten?“
2) Wiederhole die Frage mit nachdenklicher Stimme: „Mögen die Leute in Deutschland Katzen?“
3) Sage einfach: „Hm…..“
4) Sage: „Das ist eine sehr interessante Frage! Lass mich kurz darüber nachdenken.“
5) Sage: „Also, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich würde sagen …“
6) Frage nach einer Verdeutlichung der Frage: „Meinst du, ob sie es mögen, Katzen als Haustiere zu halten?“
7) Gib die Frage an den Fragenden zurück: „Hm, ich bin mir nicht sicher. Wie beliebt sind denn Katzen in deinem Land?“
8) Antworte „Nein!“ mit selbstbewusster Stimme. Die Möglichkeit besteht, dass der Fragende das nicht erwartet hat. Leute neigen nämlich dazu ein „Ja“ als Antwort auf ihre Frage zu erwarten. Sie werden dann fragen „Warum mögen die Leute in deinem Land keine Katzen?“ Dann hast du allerdings vielleicht ein Problem, wie du da wieder herauskommst.
9) Erfinde eine glaubwürdige Lüge. „Katzen wurden vor zwanzig Jahren aus unserem Land verbannt. Wir halten stattdessen Meerschweinchen oder sehr große Hamster als Haustiere.“ Das klingt so unwahrscheinlich, dass du sicher sein kannst, dass der Fragende dich mehr dazu fragen wird. Das ist nützlich um eine Frage-Antwort-Situation in einer Prüfung unter Kontrolle zu bringen.
10) Erzähle eine Geschichte über dich oder deine Familie: „Mein Großvater war ein berühmter Katzenzüchter. Einmal verkaufte er eine Katze an Stalins Tante.“ Es macht nichts, wenn das nur am Rand mit der gestellten Frage zu tun hat, wenn die Geschichte nur interessant genug ist, um einige Minuten Zeit zu gewinnen. Auch das ist wieder nützlich in Prüfungen.

Wenn das nicht klappt:
11) Gebe dein Desinteresse oder deine Unkenntnis zu und mache weiter: „Ich habe wirklich keinerlei Ahnung davon, befürchte ich. Hast du eine andere Frage, die du mir stattdessen stellen kannst?“

Das funktioniert am besten, wenn der Fragende dich nicht kennt:
12) Äußere eine Meinung: „Katzen? Ich hasse Katzen! Sie haben Flöhe und die Leute geben Geld für sie aus, dass sie für Bedürftige spenden könnten.“ Du musst das nicht wirklich glauben, äußere nur etwas, dem die andere Person vermutlich zustimmt und wieder einmal hast du die Kontrolle über das Gespräch für die nächsten Minuten.

Wenn du total verzweifelt bist, kannst du immer Folgendes versuchen:
13) Eine vollkommen unterwartete Gesprächswendung: „Ich weiß nicht viel über Katzen. Mal ganz nebenbei, weißt du, dass mein Land bekannt dafür ist, Käse aus Mäusemilch zu machen? Pavarotti tritt nirgends auf, wenn er nichts davon in seiner Garderobe hat.“

Mit diesen vielen Ideen von Helen sollte eigentlich nichts mehr schief gehen, wenn man unvorbereitet eine Frage gestellt bekommt, denke ich. Ich danke Helen für die vielen Anregungen.

Die Vorlage zu diesem Text findet man in Helens Blog, der auf Englisch geschrieben ist.

 

Text und Audio dieses Beitrages findet man auch in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ:
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/79814

Hier der Link zu Helens Blog-Eintrag:
http://tracesofdodo.blogspot.com/2010/06/what-to-say-when-words-fail-you-part-3.html

 

Warum sagt er nichts?

Ich lese oft in den Blog-Beiträgen anderer Mitglieder von LingQ. Dabei entdecke ich oft interessante Inhalte. Besonders Helens Blog mag ich sehr. Sie hat eine spezielle und sehr unterhaltsame Art zu schreiben. Heute hat mich ein Beitrag von ihr inspiriert, diesen Artikel zu verfassen.

Sie erzählt von einem Problem, vor dem ein Betreuer manchmal steht. Manchmal hat man einen Studenten, der nicht antwortet oder nichts sagt. Leider ist es aber nicht offensichtlich, warum er nicht antwortet. Dafür kann es ja mehrere Ursachen geben.

Antwortet er nicht, weil er die Frage nicht verstanden hat?
Oder antwortet er nicht, weil die Skype-Verbindung schlecht war und er mich nicht verstanden hat?
Oder antwortet er nicht, weil er noch überlegt oder weil er die Antwort nicht weiß?

Dann fragt man meistens, nachdem man eine Weile auf eine Antwort gewartet hat „Kannst Du mich hören?“, „Ist die Verbindung schlecht?“ oder „Soll ich meine Frage noch einmal wiederholen?“, um herauszufinden, was los ist. Letztlich fand Helen heraus, dass Studenten oft einfach nicht wissen, was sie sagen können, wenn sie etwas nicht verstanden haben.

Deshalb hier ein paar Vorschläge, was man in solchen Fällen sagen kann, zum Beispiel:
“Die Skype-Verbindung ist schlecht!”
“Kannst du das bitte wiederholen?”
“Es tut mir leid, ich habe Probleme, deinen Akzent zu verstehen!”
“Kannst du das bitte etwas langsamer sagen?”
„Kannst du bitte etwas langsamer sprechen?“
“Kannst du die Frage wiederholen?”
„Ich verstehe den Sinn der Frage nicht.“
“Kannst du die Frage etwas anders stellen?”
“Kannst du das anders formulieren?”
“Kannst du das anders ausdrücken?”
“Ich kenne das Wort xyz nicht.”
“Was meinst du mit diesem Ausdruck? Ich verstehe ihn nicht.”
“Lass mich sicherstellen, dass ich dich richtig verstanden habe. Hast du mich gefragt, ob …?”

Wenn man die Antwort nicht kennt, kann man beispielsweise folgende Ausdrücke gut gebrauchen:
„Ich weiß es nicht.“
„Keine Ahnung.“
„Vielleicht.“

„Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube …“
„Ich habe noch nie etwas davon gehört.“
„Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.“
„Kleinen Moment. Ich überlege noch.“

„Das kann ich nicht beantworten.“
„Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten.“
„Muss ich das wissen?“
„Warum fragst du das?“

Ich denke, für alle Studierenden wäre es sehr nützlich, wenn sie sich diese Sätze als LingQs abspeichern, vielleicht unter einem speziellen Tag, also einem Stichwort, und diese gelegentlich nachschlagen. Das Tag könnte z. B. „Gesprächshilfe“ heißen.

Danke an Helen, dass sie diese Ideen mit uns geteilt hat. Die Vorlage zu diesem Text, den ich allerdings leicht geändert und ergänzt habe, findet man in Helens Blog, der auf Englisch geschrieben ist.

Ich wünsche dir viel Spaß bei Gesprächen und vor allem keine Angst vor Gesprächen. Alle Betreuer sind wirklich nett und helfen dir gerne.

 

Text und Audio dieses Beitrages findet man auch in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ:
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/79735

Hier der Link zu Helens Blog-Eintrag:
http://tracesofdodo.blogspot.com/2010/05/what-to-say-when-words-fail-you-part-2.html

Video: LingQ – Weitere Gedanken über Gespräche mit Betreuern

Ich habe ein weiteres YouTube-Video über LingQ auf Deutsch aufgenommen. Ich spreche über meine Erfahrungen mit neuen Betreuern und gebe ein paar Anregungen, was Tutoren tun sollten oder nicht tun sollten. Der Inhalt entspricht dem englischen Video „More thoughts about conversations with tutors“. In Kürze folgen weitere Videos über dieses Thema.
Ich hoffe, das Video gefällt Euch!
I recorded a new video for YouTube in German: I talk about my experiences with new tutors and give some advice as to what tutors should do or not do. Shortly, there will another video about this subject. I hope you like.
http://www.youtube.com/watch?v=uAXsMOuH24I
Text und Audio findet man in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ.
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/79062

Video: LingQ – Einige Gedanken über Gespräche mit Betreuern

Ich habe ein neues YouTube-Video über LingQ auf Deutsch aufgenommen. Ich teile einige Gedanken mit Euch, die ich mir über Gespräche mit Betreuern gemacht habe. Dieses Video soll helfen, einen Betreuer auszuwählen. Außerdem soll es Betreuern helfen zu verstehen, was Studenten erwarten. Der Inhalt entspricht dem englischen Video „Some thoughts about conversations with tutors“. In Kürze folgen weitere Videos über dieses Thema.
Ich hoffe, das Video gefällt Euch!
I recorded a new video for YouTube in German: This video should help you, as a learner, to choose a tutor. In addition, it could give tutors an idea of what students expect. Shortly, there will be to more videos about this subject. I hope you like.
http://www.youtube.com/watch?v=c4gN36h2Rh0
Text und Audio findet man in der Sammlung „Veras Corner“ in der deutschen Bibliothek von LingQ.
http://www.lingq.com/learn/de/store/lesson/78936